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Nationaler Lufthoheits-Feiertag
Vor 50 Jahren bekam Österreich mit dem Abzug der Besatzungsmächte auch die Lufthoheit zurück. Also das Recht selbst bestimmen zu können, wer österreichisches Gebiet überfliegen darf. So bestimmten WIR österreichisches Gebiet SELBST zu überfliegen und feierten damit eben diese Freiheit. Dieser Flug stellte gleichzeitig auch eine Premiere für mich dar, ich war zwar schon mal durch die Wiener Sperrzone geflogen, aber noch nie diese Strecke: Wir flogen nach Klosterneuburg und von dort aus die Donau entlang am Kraftwerk Freudenau vorbei, direkt über den Flughafen Wien/Schwechat und dann wieder zurück nach Wiener Neustadt. Sehr spannend war die Koordination mit Wien Tower und dem Aeronautical Information Service, weil ich für dieses Unterfangen einen Flugplan aufgeben mußte. Dieser wurde aber ohne Probleme akzeptiert und so absolvierten wir eine beeindruckende Runde, zu der sehr wenige Leute sonst die Möglichkeit haben, die ich aber jedem sehr ans Herzen lege. Die herbstlichen Farben des Wienerwaldes waren nicht weniger beeindruckend, als Gebäude wie den Millenium Tower oder die UNO City mal von oben zu sehen. Rein zufällig erspare ich mir durch diesen Flug auch einen erneutes Check-Out, da ich heute genau vor 3 Monaten zuletzt eine DA40 geflogen bin. Für morgen ist wieder Paragleiten an der Hohen Wand angesagt. Dies involviert auch immer Tagwache um 7 Uhr, weshalb ich mich jetzt zu einem Videoabend mit Popcorn zurückziehe.
Vom Captain zum Passagier
Am vormittag gab es Flug-Sport. Zum zweiten Mal war ich für 6 Starts am Übungshang am Fuße der Hohen Wand und der letzte Start war erstmalig an der höchsten Stelle, die auch einen längeren Flug ermöglicht. Nach jedem Start muß man wieder den Schirm in der Hand mit einigen Kilos wieder den Hang raufmaschieren, das ist der Faktor, der Sport daraus macht. Das Ganze bei strahlendem Sonnenschein, während Wien und andere “niedere Lagen” vom Nebel verschluckt worden waren. Anschließend war ich mit Freunden auf Shopping-Tour, wobei ich es sehr genoss nicht für das allgemeine Entertainment und auch nur Mit-Fahrer (in deren neuem Gefährt) zu sein. Ich muß nicht immer der Captain sein, oftmals ist es mir auch die Rolle des Passagiers sehr willkommen. Da ich sonst sehr zu Dominanz tendiere, ist dies immer eine entspannende Abwechslung.
Film: Tim Burton's Corpse Bride
Gelegentlich sehen wir in der Überraschungsvorpremiere im Apollo Kino solche Diamanten von Filmen wie heute z.B. Tim Burton’s “Corpse Bride”. Zunächst denkt sich der unbedarfte Zuseher “na super, ein Puppenfilm”, aber schnell wird klar, dass Tim Burton wieder mal alle Register zieht. Nach kurzer Zeit vergißt man auch, dass man animierte Puppen sieht, denn die bezaubernde und leicht gruselige Geschichte zieht einen in ihren Bann. Unverkennbar ist der schräge optische Stil von Burton und besonders erfrischend fand ich, dass die Story frisch und lebendig wirkt, wenn auch einige Tote mitspielen. Ein Meisterwerk. Unbedingt empfehlenswert.
Herbst, etwas freundlicher
Der Herbst gönnt uns dieser Tage etwas erträglichere Temperaturen. Mit einer winddichten Laufjacke war meine Radtour durch den Prater in der warm schmeichelnden Sonne eine Erbauung. Auch wenn eigentlich ein Wind wehte, bekam ich den dank passender Sportbekleidung nicht zu spüren, sondern konnte mich an den leuchtenden Farben des herbstlichen Blätterkleides der Prater Hauptallee erfreuen. Nach einigen Vormittagen voller Nebel, war heute der Himmel wieder freundlich blau. Ein Blick in mein Fluglogbuch zeigte mir, dass ich ich unmittelbar mit einer DA40 fliegen gehen muss, weil mein letzter Flug mit diesem Modell schon 3 Monate her ist. Bei meinem Sportfliegerclub muß man regelmäßig jeden Typ fliegen, weil man sonst wieder ein Check-Out benötigt. Ich habe gleich für morgen nachmittag ein entsprechendes Flugzeug reserviert, NOCH sind zwei Plätze für Fluggäste frei. Insgesamt bin ich immer noch hauptsächlich mit dem Aussortieren meiner Altlasten beschäftigt, jeden Tag ein weiterer Schritt. Je weniger Zeugs und Unordnung umso besser fühle ich mich. Genauso gut wie der Sport ist für mein Selbstbewußtsein ebenso, dass ich mit nur 2 Telefonaten ein Date für den Abend arangieren konnte. Wir waren im Kino.