Film: Pride & Prejudice

“Pride & Prejudice” (Buch von Jane Austin) zeigt uns eine Zeit, in der das höchste Ziel für eine Frau sein konnte, von einer guten Partie von Mann einen Heiratsantrag zu bekommen. Was nicht unbedingt dadurch erleichtert wurde, dass es zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten zum Teil starke Vorurteile gab, die auch Liebende voneinander fern halten konnten. Beeindruckend sind insbesondere die vielen feinen Details, die uns die Lebensweise der Leute im späten achtzenten Jahrhundert anschaulich näherbringen. Dies ist oftmals der Grund für Schmunzeln ob der seltsamen Sitten, aber gleichzeitig die Basis dafür sich in die Geschichte hineinfühlen zu können. Es ist KEINE Liebeskomödie wie sie sonst vom Hollywood-Förderband fällt und vielleicht daher für Mainstream-Zuseher weniger geeignet. Wer aber eine gute Verfilmung des klassischen großen Romans sucht, oder mal sehen will, wie anders das Liebesleben vor 200 Jahren von statten ging, der ist mit diesem Film gut beraten.

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Film: Flightplan

Jodie Foster spielt sehr gut eine Mutter, der in “Flightplan” deren Kind mittem im Flug verschwindet. Bis fast zu letzt rätselt man: Ausserirdische? Verschwörung? Einbildung? Terroristen? Sehr spannend gemacht und auch das Flugzeug ist genial, wenn auch absichtlich keinem real existierenden Vorbild entsprechend, damit sich keine Terroristen damit inspirieren können. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Flugzeugfans.

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Wahlmeinung Gemeinderatswahl 2005

Die heute Wahl in Wien hat eigentlich keine Überraschung gebracht. Während ÖVP, Grüne und BZÖ lieb und artig wahkämpften bediente sich die SPÖ eines fiesen Schähs aus der Trickkiste eines Vertreters: sammle Jas. Solange der Kunde Deine Aussagen bejaht, gewinnst Du. Die Trick-Aussagen der SPÖ waren: “Wien ist schön”, “Wir haben Wien schön gemacht.”, “Wenn Wien schön beliben soll, mußt Du uns wählen”. Die Wirkung dieses Tricks bekamen mein Bruder und ich bestätigt, als sich eine Dame (ca. Mitte 40) in unser Gespräch nach unserer Stimmenabgabe einmischte, um zu fragen, ob wir – als deklarierte Nicht-SPÖ-Wähler – nicht auch denken, dass Wien schön ist. Es erfordert nicht sehr viel Intelligenz um eine politische Werbebotschaft nachzuplappern, bitte was will die Tussi? Soll ich etwa antworten “Nein, Wien ist schiach und SIE SIND ES AUCH!”? Natürlich ist Wien schön! Ich liebe Wien! Es wäre natürlich noch schöner, wenn es keine schiachen Gemeindebauten gäbe, danke dafür liebe SPÖ. Und am schönsten sind sowieso erster, achtzehnter und neunzehnter Bezirk, allesamt fest in ÖVP-Hand. Wien ist nicht schön wegen der SPÖ, Wien ist schön, weil die Leute, die drin leben Wien schön zu machen trachten. Wenn wir dann weiteranalysieren dann sehen wir als einzigen Verlierer die FPÖ, die ihre abgegebenen Federn gleichmäßig auf SPÖ, ÖVP und Grüne aufgeteilt hat. Also kann leider KEINER sich als großartigen Gewinner verkaufen, denn sich mit Leichenteilen einer verwesenden Party zu schmücken ist nicht schicklich. Bedenklich ist allerdings, dass die FPÖ nicht MEHR Stimmen verloren hat. Daher bleibt nur die Erkenntnis, dass ein Sechstel der Wiener große Angst vor Fremden hat. Und wenn Häupl (übrigens: besonders schiach) einfach nicht aus dem Amt zu bekommen ist, dann hat er dennoch eine für mich WIENER essentielle Funktion: er symbolisiert etwas gegen das ich sein kann, denn ich bin gegen fette Politiker mit Doppelkinn. Wenn jemand schon so unanständig viel verdient, dann soll er das nicht mit übermäßiger Leibesfülle zur Schau stellen. Der kann sich ein Beispiel an Karl-Heinz Grasser nehmen, der hat gestern die reiche Swarovski geheiratet damit alle glauben sollen, er wäre selber arm und hat es notwendig. Oder vielleicht ist das Altersvorsorge, weil dann hat KHG auch nach der nächsten Wahl noch große Beträge zu verwalten, mit dem Unterschied, dass er sich diese erheiratet hat.

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Garten-Yoga-Sport

Gestern brachte ich meine Kamera zum Richten, nachdem ich festgestellt hatte, dass die Optik offenbar einen Schaden hat, den reparieren lassen muss, bevor ich sie vermutlich noch vor Weihnachten verkaufen werden. Mir hat es das aktuelle Modell der X-Serie von Konica Minolta angetan, das auf der gleichen Größe schon 8 Megapixel aufzunehmen vermag. Nach einem Luxusfrühstück in netter Gesellschaft heute morgen holte ich meine Leihfamilie ab und wir fuhren zum meinen Kleingarten eines Freundes, wo wir Garten-Yoga-Sport entdeckten. Einerseits Sport, weil Gartenarbeit eine gesunde Form körperlicher Ertüchtigung ist und eine Form des Karma-Yoga, wenn es selbstloser Dienst ohne den Hintergedanken einer Entlohnung ist. In jedem Fall haben wir Erwachsene wie auch die Kinder viel Spass an der frischen Luft gehabt und insbesondere Devin hat mit einem Riesen-Eifer mitgearbeitet. Den habe ich mir dann für den Abend noch weiter-ausgeborgt, für kindergerechten Film und Whirlpool, bevor wir alle kindergerecht früh ins Bett wanderten.

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Erledigt

In der Früh raffte ich mich auf und ging wieder in Yoga, wo ein gestrenger Yogalehrer mit gar heftig gedrillt hat. Aber das habe ich gebraucht, soviel Pein muss sein. Der restliche Tag war von Erledigungen geprägt, hauptsächlich Zeug, dass mir spontan in den Sinn kommt, manchmal Dinge, die ich lange aufgeschoben habe, aber jetzt “aufräume”. So habe ich meine Harley Davidson Füllfeder reaktiviert, 2 Paar Schuhe gespendet, den Mist runtergetragen, mein Herbalife Lager inventarisiert und aufgeräumt, einen Service-Termin für’s Auto vereinbart, herumliegendes Slowakisches Geld in Euro gewechselt und so weiter. Zwischendurch habe ich Tofu mit Wokgemüse gemacht und ein Blech Yoga-Muffins gebacken. Eis gegessen. Klavier gespielt. Mit Freunden telefoniert. Ein guter Tag.

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