Liebes-SMS, Schwimmen und Termine

Wieder war ich zum Schwimm-Training in Allerhergottsfrüh, habe das aber ganz gut verkraftet. Weil meine Trainerin einen etwas starren Blick bekam, als ich mich letztes Mal mit Bussis verabschiedet hatte, habe ich das diesmal gelassen und wurde wieder mit einer fröhlich-intellektuellen Art begrüßt, die ich sehr zu schätzen weiß, auch wenn diese Frau mich an meine sportlichen Grenzen fordert. Ich gestehe: ich hatte sie auch ausgesucht, weil mir versprochen worden war, dass sie Single ist. Ich war schon etwas verwegen, an die Möglichkeit für mehr zu glauben, obwohl meine Trainerin mir keine Anzeichen von Interesse gesendet hatte. Ist mir recht, als Trainerin will ich sie trotzdem behalten, denn sie ist genau was ich (sportlich) brauche.

In der Arbeit hatte ich einen letzten spannenden Tag in der ersten Projektphase, die von November bis heute gedauert hatte. Für heute war der Abgabetermin für unsere bisheren Programmier-Ergüsse festgelegt worden. So werkelten wir bis kurz vor meinem Aufbruch zum Kino und schafften es dann doch noch in letzter Minute die Übergabe-Version fertigzustellen. Da ich auch nach dem Kino nichts mehr von meinem Chef gehört hatte, darf ich annehmen, dass es wirklich so gepaßt hat. Eigentlich sollten wir das irgendwie feiern…

Kurz vor 20 Uhr habe ich in der U-Bahn folgende SMS belauscht, über die sich ein gewisser Gerald sicher gefreut hat: “… ich liebe Dich und ich schnuppere so gerne an Dir. Deine Eva”. Das hielt ich für so süß, dass ich es hier gleich verbatim wiedergeben mußte. Blume Da dachte ich bei mir, ich hoffe, dass dieser Gerald soviel Romantik zu schätzen weiß, weil wir Männer sind da leider oft recht unbeholfen. Dies berührte mich und motivierte mich nach dem Kino zu einem entsprechenden Herzensgespräch mit einem lieben Mädchen. Und eben diese Unterhaltung endete ich nach einer tiefgründigen Gesprächsstunde mit den Worten “ich bin froh, dass es Dich gibt”. Vielleicht besteht noch Hoffnung für mich … was die Romantik betrifft.Zwinker

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