Mit Veloce verwechselt

Zu Mittag brachte ich ein extrem wichtiges Kuvert unserer Schweizer Privatbank per Rad zu unserem Steuerberater. Der dachte zunächst ich sei ein Fahrrad-Bote und fragte mich, ob ich einen Scheck bekomme? Welchen Scheck? Einen Veloce Scheck. Ich brachte die Fahrrad-Boten-Rolle vermutlich recht authentisch.

Auch mein Auto liegt jetzt wieder viel besser in der Kurve, weil ich gestern neue Sport-Gummis bekommen habe, Semperit Direction Grip auf meine Alufelgen. Zuvor waren es billige Fulda, aber die haben sich nach nur einer Saison zu zerlegen begonnen, so einen Mist kaufe ich nie wieder.

Gestern war ich mit meinem Freund Daniel in einem großen Sportgeschäft und wir haben seine Inline-Skates getuned, neue Räder, neue Kugellager. Jetzt gehen die Schuhe ab, wie die Pfitischi-Pfeile. Da werde ich fast neidisch, ich glaube, ich werde das mit meinen Skates auch machen, die schauen schon recht abgefahren aus. Den Umbau habe ich jetzt schon drauf, nachdem ich das mit Daniel’s Skates üben konnte. Das haben wir dann heute auch noch auf der Insel getestet, eine liebe Freundin war auch mit dabei.

Im Austria Center war ein Event von Brokerjet zum Thema Optionen. Aber vom doppelten Sport war ich so müde, dass ich mehrfach beinahe eingeschlafen wäre, so übermäßig spannend war der erste Vortrag zu den Grundbegriffen von Optionsscheinen. Der zweite war etwas weniger trocken, aber das Thema Börse Frankfurt war nicht sehr ergiebig. Am interessantesten war der letzte Vortragende Markus Koch, seines Zeichens Börsen-Reporter von ntv in New York. Mir gefiel seine kritische Betrachtung der aktuellen wirtschaftlichen Ereignisse und die Quintessenz seiner Meinung war: es geht uns besser als wir wissen. Es ist unwahrscheinlich, dass bald eine Rezession kommt, auch wenn manche scheinbar glaubwürdige Indikatoren dafür sprechen würden.

Abschließend genoss ich noch einen netten Ausklang bei einem privaten Fest bei Mark.

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